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Albrecht II, Herzog von Österreich (13. Jahrhundert)
 
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Die Kartause Gaming im Ötscherland
Kartause Gaming
 
Restaurant Johannastüberl in Gaming
Johannastüberl
Hotel Kartause Gaming
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Ausflug am Ötscher
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Bibliotheksfresken
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Prälatensaal
Prälatensaal
 

Sehenswürdikeiten in der KartausE

Die Kartause Gaming kann unter Voranmeldung ganzjährig besucht werden. Reguläre Führungen (auch ohne Anmeldung) finden in der Zeit von Mai bis Oktober jeweils täglich um 11 Uhr sowie 15 Uhr statt.

Im Rahmen einer Führung durch die Kartause können alle Höfe und die wichtigsten Räumlichkeiten besichtigt werden (siehe witer unten). Anschließend empfehlen wir einen kulinarischen Abstecher in den Kartausenkeller: Ob im gemütlichen Johannastüberl, dem stimmungsvollen "Gwölb",  in einem der Festsäle oder im Sommer in unserem großen Gastgarten: Das Restaurant-Team von Peter und Karin Bruckner verwöhnt Sie von der Kaffeejause mit hausgemachten Mehlspeisen über bodenständige Schmankerl, leichten Vollwertgerichten bis hin zu internationalen Leckerbissen und herrlichen Buffets.

Für einen längeren Aufenthalt mit Übernachtung können Sie im Hotel Kartause Gaming Zimmer buchen. Die Kartause Gaming beherbergt ein exklusives Hotel mit vier Luxussuiten und sieben eleganten Doppelzimmern. Alle Räumlichkeiten sind mit viel Geschmack und Liebe zum Detail eingerichtet. In der Rubrik Ausflüge informieren wir Sie über alle Sehenswürdigkeit des umliegenden Ötscherlandes.

Prälatensaal

Der Prälatensaal ist Sitzungs- und Regierungssaal von Herzog Albrecht II. gewesen. Er hat eine Spätrenaissance-Stuckdecke aus 1620. Derzeit wird er für Vorträge, Konzerte, Hochzeiten verwendet und für den Advent- und Ostermarkt.

Kartausenkirche

Die Kartausenkirche ist gotisch und barockisiert worden. Der Dachreiter ist aus dem 14. Jahrhundert. Dieselbe Baumeisterschule Peter Parler aus Prag hat erst den Kartausendachreiter und dann den Wiener Stephansdom erbaut. Die barocken Deckenfresken zeigen Szenen aus dem Leben des Ordensgründers der Kartäuser. Das war der Heilige Bruno von Köln, der 1084 in Frankreich den Orden gegründet hat. Die Fresken im Altarraum sind erst kürzlich freigelegt worden und zeigen die göttlichen Tugenden. In der Kirche befindet sich die Grablege von Albrecht II., Herzog von Österreich, Mitbegründer Österreichs und Wien als Residenz, seiner Gattin Johanna von Pfirt und der Schwiegertochter Elisabeth von Böhmen. Sie ist aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1985 wiederhergestellt.

Kapelle

Der ehemalige Kapitelsaal der Kartäuser wurde nach der Klosterauflösung zu einer Durchfahrt geöffnet und wieder geschlossen. Jetzt wird der Andachtsraum Herz-Jesu-Kapelle genannt. Hier findet die ewige Anbetung statt.

Kreuzgang

Der gotische Kreuzgang wurde nach der Klosterauflösung 1782 abgerissen. Es wurde eine neue Holzkonstruktion errichtet und verglast. Im Kreuzgang ist das Museum der Kartause Gaming untergebracht.

Gotisches Refektorium

Im gotischen Refektorium befindet sich ein original gotisches Kreuzrippengewölbe mit Schlussstein aus dem 14. Jahrhundert. Der zweite Gewölbeteil ist aus Kunststein errichtet worden.

Bibliothek

Die 20.000 Bücher wurden nach der Klosterauflösung nach Wien in Nationalbibliothek gebracht. 1723 hat Wenzel Lorenz Reiner aus Prag die Deckenfresken gemalt. Die Kuppel zeigt die sieben freien Künste (Geometrie, Arithmetik, Geografie, Astronomie, Musik, Dialektik, Rhetorik) und die bildenden Künste (Architektur, Bildhauerei, Malerei). In den Kuppelzwickeln befinden sich die vier Kontinente (Afrika, Europa, Amerika, Asien).Östlich sind die vier Kirchenväter (Augustinus, Gregor, Ambrosius, Hieronymus). Westlich sind die vier Evangelisten (Lukas, Matthäus, Markus, Johannes). Die Windrose funktioniert nicht mehr, da die Verbindung zum Wetterhahn nicht mehr besteht. Die Bibliothek wird als Konzert- und Vortragssaal verwendet.

Museum

Seit März 2004 befinden sich in den wunderschönen, verglasten Holzarkadengängen der Kartause Gaming neue Museumsräumlichkeiten zur Geschichte des Klosters, der Kartäusermönche und der allg. Lage Österreichs zur Zeit der Gründung der Anlage im Jahr 1330.

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